Internationales
Turnier „ Olympic Hopes “ Jicin / Tch
Wie schon in den Jahren davor
nahm eine kleine Auswahl an baden - württembergischen Kaderathleten
am Internationalen Turnier in Tschechien teil.
Für den DJB kämpften Timo Singvogel und Thomas Beck.
Thomas
Beck ging in der Kategorie bis 66 kg an den Start. Im ersten Kampf geriet er
schnell in einen
Wertungsrückstand, blieb aber konzentriert
und ruhig, ein Uchi–Mata mit anschließendem Haltegriff
brachte den vorzeitigen Sieg nach drei Minuten gegen Hnat/Tch.Im zweiten Kampf
ein weiterer tschechischer
Kämpfer mit starkem Griff. Nach einer Angriffsserie ein Uchi-Mata links und
Ippon für Thomas. Seinen nächsten
Gegner aus Belgien besiegte er mit einem Konter (Te-Guruma) ebenfalls nach
kurzer Kampfzeit. Den Einzug ins
Finale erreichte wieder durch einen konsequenten Übergang Stand –Boden. Erst
Wertung für Uchi-Mata, dann
Haltegriff gegen Kmec vom Tschechien Nationalteam.
Im Finale dann ein taktischer Kampf mit
dem Belgier Danckaers. Eine Passivitätsstrafe gab den Ausschlag für
Thomas. Sieg beim gut besetzten Internationalen Turnier - tolle Leistung.
Timo
Singvogel begann ebenfalls Erfolg versprechend mit drei vorzeitigen Siegen.
Er siegte durch Abtaucher,
Seoi- Nage und Beinfasstechnik, um den Einzug ins Finale ein weiterer Versuch
Abtaucher zu werfen, der Ansatz
wurde vom ungarischen Gegner gekontert und mit Ippon bewertet. Um Platz drei
begann er mit Yuko und Koka Vorsprung,
musste dann aber dem hohen Tempo und vielleicht auch der hohen Gesamtbelastung (
viele Lehrgänge und Wettkämpfe
in den letzten Wochen) Tribut zollen und wurde von seinem Gegner noch mit
Uchi-Mata-Gaeshi ( drei Mal Yuko) abgefangen.
Für Baden – Württemberg
startete Jonas Mack wie Timo in der Gewichtsklasse bis 50 kg.
Freilos, Ippon – Sieg durch Seoi – Nage; Ippon – Sieg für Haltegriff, so
die Kampfbilanz seiner Vorkämpfe. Um den Einzug
ins Finale eine schnelle Yoko –Führung durch Ippon – Seoi – Nage. Danach
ein stärker werdender Gegner aus Tschechien.
Anfang der letzten Kampfminute ein weiterer Yuko für Jonas, welcher aber gleich
nach seiner erzielten Wertung aufhörte zu
kämpfen, weil er eine Kampfunterbrechung erwartete. Der Kampf lief weiter und
sein Gegner nutze die kurze Unaufmerksamkeit
zum eigenen Angriff mit Seoi-Nage und erhielt Ippon. Am Ende blieb auch für ihn
der 5.Platz,da im Kampf um den dritten Platz
einem Wazaari für Seoi–Nage zwei seines Gegners für Seoi–Nage und
Sumi-Gaeshi gegenüber standen.
In der Kategorie bis 55 kg
erreichte Jens Walser ebenfalls einen 5.Platz. In der Hauptrunde gewann er
drei Mal vorzeitig durch
Selbstfalltechnik gegen zwei tschechische und einen ungarischen Athleten. Den
Einzug ins Finale verpasste er, weil ein schnell
ausgeführter Abtaucher nicht mehr zu verteidigen war. Der Kampf um den dritten
Platz wurde dann zum deutschen Duell. Dochow
für Frankfurt an den Start gegangen, hatte am Samstag das bessere Ende für
sich und siegte mit Te-Guruma.
Bis 66 kg hatten wir zwei
weitere Athleten im Turnier. Jan –
Daniel Szameitat aus Backnang siegte zwei Mal vorzeitig, verlor dann
knapp um den Pool -Sieg und kämpfte gleich danach etwas unkonzentriert in der
Trostrunde und bot seinem ungarischen Gegner
dadurch die Chance mit Schulterwurf zu werfen.
Benno Blaschke aus
Esslingen ging hoch motiviert in den Wettkampf, riskierte aber schon sehr früh
zu viel und wurde von seinem
Gegner gekontert. Dieser verlor seinen nächsten Kampf, so daß Benno ausschied.
Sascha
Großmann aus Karlsruhe erging es ebenso bis 73 kg. Hoch motiviert
gestartet, riskierte er zu früh eine große Eindrehtechnik
und wurde mit Te-Guruma gekontert, auch sein Gegner kam nicht unter die beste
Vier, so schied er aus.
Marco
Dräger aus Villingen, vor kurzem noch Sieger beim Internationalen Turnier
in Erfurt,siegte im ersten Kampf mit Ippon für Seoi-Nage,
verlor dann gegen Tschechien und gegen Kroatien und schied aus.
Insgesamt hat das Turnier, im
Vergleich zu den Vorjahren wieder an Qualität gewonnen. Neben den Gastgebern
und Deutschland nutzten
auch Ungarn, Belgien, Spanien, Kroatien, Slowakei, Dänemark und Slowenien den
Wettkampf für die Vorbereitung auf das in Paris
ausgerichtete European Youth Olympic Festival.