Kasachische
Freunde zu Gast in Baden-Württemberg
Nachdem eine Auswahl Baden-Württembergs
im letzten November die Möglichkeit hatte, in der neuen Hauptstadt
Kasachstans Astana zu kämpfen und zu trainieren, weilte, auch anlässlich der
IDM in Heilbronn, eine Auswahl
Männer u 17 Astanas bei uns in Baden-Württemberg.
Am Mittwoch und Donnerstag
standen offizielle Treffen mit Vertretern der Städte Ettlingen und Heilbronn
auf dem
Programm. Dabei erfuhren die Sportler bei Stadtrundgängen viel Interessantes über
beide Orte.

Am Donnerstag trainierten die Athleten mit den Jungs und Mädchen des
Bundesjugendstützpunkt in Sindelfingen,
anschließend ging es dann in die „Traditionsgaststätte“ – Bierstadl, in
welcher die Gäste mit typisch schwäbischer
Küche „verwöhnt“ wurden.
Na ja, Pommes gab es natürlich auch, … man konnte ja nicht wissen.
Am Freitag ruhten sich die Kämpfer vor der Meisterschaft aus, die Offiziellen
besuchten das Schloss von Heidelberg.
Am Abend dann die Akkreditierung und ein erstes Training auf der Wettkampfmatte
in Heilbronn.
Am Samstag ging es dann richtig zur Sache. In einem Starterfeld von 13 Nationen
schlugen sich unsere Freunde mit einem
2.Platz (-46kg), einem dritten Platz (-50kg) und einem fünften Platz (offene
Klasse) sehr achtbar und ärgerten sich auch nicht,
dass sie uns mit Sören König bis 46 kg den Titel eines Internationalen
Deutschen Meisters in Baden-Württemberg lassen
mussten.

Der Sonntag war für einen Besuch im Technikmuseum Sinsheim reserviert,
besonders beeindruckten die ausgestellten
Überschall-Flugzeuge Concorde und TU 144.
Am Nachmittag stand dann ein alternativer Wettkampf mit Nägeleinschlagen

und Sägen in den Fleiner
Weinbergen auf dem Programm. Vor allem beim Sägen spielte das Körpergewicht
eine entscheidende
Rolle, so dass am Ende auch der „Schwergewichtler“ den gesponserten Preis in
Empfang nehmen durfte.
Montag und Dienstag nahmen die Athleten an dem Trainingscamp anlässlich der IDM
in Heilbronn teil und waren von der Qualität
der Teilnehmer sehr angetan. Jeden Tag zwei Trainingseinheiten mit Nationalkämpfern
aus Rumänien, der Schweiz, Holland,
Polen und Deutschland.
Am Mittwoch hieß es dann in Frankfurt Abschied nehmen. Die Kasachische Auswahl
flog zurück nach Alma Ata und besuchte
dort die Asienmeisterschaft der Männer und Frauen.
Obwohl es ihnen in Deutschland sehr gefallen hat, waren sie am Ende der
Trainings- und Wettkampfreise froh,
wieder nach Hause
fliegen zu können. Und vielleicht gibt es irgendwann ein Wiedersehen … in
Astana.
Mirko Grosche