Internationales Trainingscamp Izola / Slowenien 2002

Nun schon zum 10. Mal fand unter der Leitung des Slowenischen Judoverbandes ein Sommer - Trainingscamp
an der Adria statt. Insgesamt nahmen ca. 250 AthletInnen aus zehn Ländern am Trainingscamp teil.

Nachdem viele Jahre eine Badische - Auswahl ( mit einigen württembergischen Teilnehmern) an dem Camp
teilgenommen hatte, fuhr in diesem Jahr ein gemischtes baden - württembergisches Team nach Izola. Hier haben
in den vergangenen Jahren auch unsere EM - und WM - Medaillen - Gewinner Marc Meiling, Peter Schlatter und
Volker Heyer mehrmals trainiert. (Vielleicht hatten wir die NachfolgerInnen in diesem Jahr mit dabei?!)

Die Nationalkader und diesjährigen EM - Starter Anna von Harnier, Veramaria König und Tobias Pfeil
fanden viele gute Trainingspartner in ihren Gewichtsklassen. Ebenso Severine Pesch und Meike Rehn,
die neben den guten slowenischen Frauen auch harte Konkurrenz aus Italien, Japan und der Schweiz hatten.
Gertrud Müller wechselte für einige Trainingseinheiten in die "Männergruppe", da es im Schwergewicht der
Frauen nicht so viele Gegnerinnen, wie in den anderen Frauengewichtsklassen, gab.

Aus dem Altersbereich Männer u 20 waren Stefan Wolf, Nikolas Fritz, Matthias Kappler und Boris Trupka
dabei. Außerdem nahmen  die Jugendlichen Peter Nowak, Philipp Dahn, Tim Jodzuweit, Pascal Siegel, Tobias
Singvogel, Jonas Unger und Anton Badach an diesem Lehrgang teil. Da  das Camp vorwiegend  für Männer und
Junioren ausgeschrieben war, hatten sie in den sieben Tagen keinen leichten Stand, kamen aber von Tag zu Tag
besser ins Rennen und konnten ihre individuelle Kampfkonzeption gegen viele gute Gegner überprüfen und verbessern.

Unsere NationalmannschaftskämpferInnen nutzten Slowenien, um auch zwischen den vielen DJB - Maßnahmen 
in Frankfurt, München (Männer) oder Kienbaum und Berlin (Frauen) gut zu trainieren.

          
Das   BW Team                                                    Tim Jodzuweit                       Nicolas Fritz                        Veramaria König

Ab Dienstag gab es dann auch richtig tolles Wetter, so das  dem Baden in der Adria nichts mehr im Wege stand.
Trotz der unterschiedlichen Altersbereiche und der Tatsache, daß sich nicht alle KämpferInnen vorher kannten,
traten die Baden-Württemberger als ein Team auf, welches, auch neben dem Judo, viel Spaß miteinander hatte.

Dank der guten Kontakte und vieler Mühe durch Toni Strumbel fanden wir sehr gute Bedingungen in dieser
Woche vor. Dafür nochmals vielen Dank!

Mirko Grosche